§ Ankauf — 02

Immobilien-Ankauf ohne Finanzierungsvorbehalt, ohne Umwege.

Was ein Bestandshalter anders macht als ein Vermittler — und warum das für Verkäufer den entscheidenden Unterschied bedeutet.

§ 01 — Kerngeschäft

Wir vermitteln nicht. Wir kaufen.

Direktankauf ist unser Kerngeschäft — nicht Nebenprodukt, nicht Ergänzung, nicht Ausweichweg.

Wir beraten nicht zu Vermarktungsstrategien und vermitteln keine Objekte. Seit 2015 erwirbt unsere Unternehmensgruppe Wohn- und Gewerbeobjekte, vor allem in Bayern, für den eigenen Bestand. Aktuell umfasst der Bestand unserer Unternehmensgruppe über 550 Einheiten mit ca. 125.000 m² Gesamtfläche.

Wer an uns verkauft, verkauft an einen Käufer, der den weit überwiegenden Teil seiner Objekte über Jahre und Jahrzehnte hält, entwickelt und bewirtschaftet. Das ist der wesentliche Unterschied zu Vermittlern, Flippern und nationalen Plattform-Ankäufern. Für Verkäufer übersetzt sich dieser Unterschied in konkrete Vorteile, die sich in den Konditionen des Kaufvertrags abbilden.

§ 02 — Was wir ankaufen

Breit angelegt — aber nicht wahllos.

04

Sanierungs­bedürftige Objekte.

Was für private Käufer unkalkulierbares Risiko ist, ist für uns Kalkulationsaufgabe. Wir wissen, was Fassadensanierung, Heizungserneuerung, Dachsanierung kosten — Sanierungsobjekte.
Ist-Zustand · keine Vor-Leistung
§ 03 — Wo wir ankaufen

Kernmarkt München, Erding und Südbayern.

Unser Kernmarkt ist Erding mit einem Umkreis von rund 100 Kilometern — speziell München, Freising, Ebersberg, Landshut, Mühldorf und Altötting samt Landkreisen.

Im weiteren Radius sind wir in Frankfurt aktiv und prüfen bundesweit Objekte, die sich strukturell in unsere Portfoliologik einfügen. Die geografische Nähe zum Objekt ist uns aus operativen Gründen wichtig — Bewirtschaftung vor Ort funktioniert besser als aus der Ferne.

Bei herausragenden Objekten machen wir aus dieser Regel Ausnahmen, bei normalen nicht.

§ 04 — Vier Vorteile

Was wir anders liefern als ein Makler.

I.

Kauf ohne Finanzierungsvorbehalt.

Keine Hängepartie wegen der Finanzierung zwischen Beurkundung und Kaufpreiszahlung. Wir kaufen ohne Finanzierungsvorbehalt — im Kaufvertrag gibt es keine Finanzierungsklausel.
Kein Finanzierungsvorbehalt
II.

Abschluss in Wochen, nicht Monaten.

Beurkundung in der Regel 4–6 Wochen nach dem Erstgespräch, bei einfachen Verhältnissen im schnellsten Fall nach rund drei Wochen. Den Kaufpreis erhalten Sie in der Regel nach 6–10 Wochen. Detaillierter Ablauf.
Beurkundung meist in 4–6 Wochen
III.

Diskretion als Standard.

Kein Inserat, keine Schilder, keine Open-House-Termine. Wenn Sie eine Stillschweigevereinbarung wünschen, schließen wir sie vor dem Erstgespräch — diskret verkaufen.
NDA auf Wunsch
IV.

Keine Provision, keine Vermarktungskosten.

Keine Vermittlungsgebühr, keine Exposé-Kosten, keine Fotografenrechnungen, keine Inserats-Gebühren. Ein Rechenbeispiel: Zahlt der Verkäufer eines Münchner MFH für 2,5 Mio. € eine Provision von 1,785 % inklusive Umsatzsteuer, sind das rund 44.600 €. Bei Mehrfamilienhäusern schreibt das Gesetz keine Aufteilung der Provision vor; sie ist Verhandlungssache.
0 % Provision
§ 05 — Bewertung

Wie ein Preis bei uns zustande kommt.

Wir nutzen keine Schwarmintelligenz von Online-Rechnern. Jede Bewertung basiert auf drei Säulen.

Erstens realisierte Vergleichstransaktionen in derselben Lage. Zweitens eine fundierte Einschätzung des baulichen Zustands. Drittens eine realistische Kalkulation künftiger Mieterträge und Bewirtschaftungskosten.

Bei vermieteten Objekten steht das Ertragswertverfahren im Vordergrund: nachhaltige Mieteinnahmen abzüglich der Bewirtschaftungskosten, kapitalisiert mit einem an Lage und Objekttyp angepassten Vervielfältiger. Bei selbstgenutzten Einfamilienhäusern Vergleichswertverfahren. Bei Sanierungsobjekten beide Methoden, kombiniert mit einem Abschlag für absehbare Investitionen.

Was uns von einem reinen Bewertungstool unterscheidet, ist die Bereitschaft zur Verantwortung. Wir bewerten nicht in der Hoffnung, einen Käufer zu finden, der unseren Preis bestätigt — wir bewerten den Preis, den wir selbst zu zahlen bereit sind. Ausführlich auf der Bewertungs-Seite.

§ 06 — Häufige Fragen

Was Verkäufer zum Ankauf am häufigsten fragen.

01Wie unterscheidet sich Ihr Ankaufspreis von einem Maklerpreis?
Ein Maklerpreis ist eine Schätzung des potentiellen Verkaufspreises in einem offenen Markt. Unser Preis ist ein konkretes, schriftliches Kaufangebot eines konkreten Käufers. In Marktphasen mit hoher Bieterdynamik kann ein Makler in zentralen Lagen nach unserer Einschätzung drei bis fünf Prozent über unserem Niveau erzielen — davon gehen allerdings Provision und Vermarktungskosten ab, und der Verkauf dauert meist länger. In schwierigen Marktphasen oder bei komplexen Objekten kann unser Angebot gleichauf oder darüber liegen.
02Welche Unterlagen brauchen Sie?
Für die erste Einschätzung: Adresse, Baujahr, Fläche, Einheiten, Mietsituation. Für das schriftliche Kaufangebot: aktueller Grundbuchauszug, Flurkarte, Energieausweis, bei vermieteten Objekten die Mietverträge und die letzte Nebenkostenabrechnung, bei Wohnungseigentum Teilungserklärung und Protokolle der letzten Eigentümerversammlungen. Was nicht verfügbar ist, beschaffen wir oder der Notar.
03Wie schnell können Sie wirklich abschließen?
Die Beurkundung findet in der Regel 4–6 Wochen nach dem Erstgespräch statt, im schnellsten Fall nach rund drei Wochen. Den Kaufpreis erhalten Sie in der Regel 6–10 Wochen nach dem Erstgespräch. Bei Erbengemeinschaften mit ausstehendem Erbschein oder aufwendiger Due Diligence kann es auch länger dauern. Wir nennen den realistischen Zeitrahmen schon im Erstgespräch.
04Was passiert, wenn ich Ihr Angebot ablehne?
Dann ist das Gespräch beendet, ohne Kosten für Sie. Sie sind frei, jeden anderen Verkaufsweg zu wählen. Unsere Bewertung bleibt vertraulich. Wir geben Ihre Daten nicht an Unbeteiligte weiter, etwa an Makler oder andere Kaufinteressenten, und nutzen unser Wissen über Ihr Objekt nicht für andere Zwecke.
05Sind Sie auch für institutionelle Verkäufer ein Ansprechpartner?
Ja. Wir prüfen auch Angebote institutioneller Verkäufer — etwa wenn Versicherungen oder Pensionskassen Portfolio-Bereinigungen vornehmen oder wenn Family Offices ihre Bestände restrukturieren. Bei größeren Transaktionen ziehen wir Anwälte und Steuerberater hinzu.
06Welche Objekte kaufen Sie nicht?
In der Regel keine reinen Hotelimmobilien, keine großen Shopping-Center außerhalb etablierter Innenstadtlagen, keine Betreiber- und Spezialimmobilien (Pflegeheime, Spezialkliniken), keine industriellen Großkomplexe mit Altlastenverdacht und keine Grundstücke, deren Wert ausschließlich auf nicht absehbaren Planungsänderungen beruht.
§ 07 — Anfrage

Vertraulich anfragen, in Ruhe entscheiden.

Für die erste Einschätzung reichen Adresse, Baujahr, Fläche, Einheiten, Mietsituation, Zeithorizont. Wir melden uns innerhalb eines Werktages mit einer ersten, unverbindlichen Preisspanne.